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Editorische Notiz
Die zwölf Variationen über das Thema „Ein Mädchen oder Weibchen“ aus der Oper „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadè Mozart für Klavier und Violoncello sind im September 1798 bei Traeg in Wien in einer Stimmenausgabe erschienen. Die Eigenschrift ist nicht erhalten. Die vorliegende Übertragung für Viola folgt im Allgemeinen dem Notentext des Erstdruckes. Bei Stellen, bei denen die höhere Untergrenze der Viola eine Oktavierung nach oben abverlangt, gibt es gelegentlich kleine Retuschen an der Klavierstimme, um die Grammatik der harmonischen Progressionen zu respektieren. Die Opuszahl 66 wurde erst 1819 vergeben und ist deshalb chronologisch irreführend. (Vgl. Ludwig van Beethoven. Thematisch-bibliographisches Werkverzeichnis. Bearbeitet von Kurt Dorfmüller, Norbert Gertsch und Julia Ronge. Unter Mitarbeit von Gertraut Haberkamp und dem Beethoven-Haus Bonn. Revidierte und wesentlich erweiterte Neuausgabe des Verzeichnisses von Georg Kinsky und Hans Halm. München 2014: G. Henle Verlag, Band I, S. 360.)

The twelve variations on the theme „Ein Mädchen oder Weibchen“ from Wolfgang Amadè Mozart’s opera „Die Zauberflöte“ were published in September 1798 by Traeg in Vienna, in an edition with separate piano and violoncello parts. The autograph manuscript has not come down to us. The present adaptation for viola follows in general the text of the first edition. In passages in which the higher bottom range of the viola necessitates upward displacement by an octave, there are occasional passages where minor retouching has been applied to the piano part in order to respect the grammar of the harmonic progressions. The opus number 66 was not given to the work until 1819 and is therefore misleading with regards to chronology.(Cf. Ludwig van Beethoven. Thematisch-bibliographisches Werkverzeichnis. Bearbeitet von Kurt Dorfmüller, Norbert Gertsch und Julia Ronge. Unter Mitarbeit von Gertraut Haberkamp und dem Beethoven-Haus Bonn. Revidierte und wesentlich erweiterte Neuausgabe des Verzeichnisses von Georg Kinsky und Hans Halm. Munich 2014: G. Henle Verlag, vol. I, p. 360.)
Cambridge, April 2020
Robert D. Levin